Disclaimer: Die Beschreibung und Fokussierung der Themen befindet sich in Details noch unter Bearbeitung - Änderungen sind möglich. Bitte auch die Hinweise zur Themenvergabe unter Formalia beachten.
Anmerkung: Dieses Thema wird gemeinsam mit "Konzeptuelle und technische Grundlagen von Enterprise Mash-up" unter dem Überthema "Enterprise Mash-ups" bearbeitet.
In einigen Anwendungsdomänen fällt es Entwicklern immer schwerer, alle Funktionen und Verwendungen einer Anwendung und der verbundenen Daten zu antizipieren. Statt dessen stellen sie den Nutzern Bausteine in Form von APIs und Entwicklungswerkzeugen zur Verfügung, mit denen diese eigene Anwendungen auf ihren Bedarf zuschneiden können.
Das Konzept der "User Innovation Toolkits" wurde von Eric von Hippel geprägt und bezeichnet Produkte und Dienstleistungen, die durch die Benutzer/Endkunden beliebig rekombiniert werden können und dürfen. Als
Beispiele werden z.B. Communities angeführt, die Konstruktionszeichnungen von Sportgeräten austauschen. Auch Shops wie spreadshirt.com (User können T-Shirts/Merchandising-Artikel gestalten und in einen Shop stellen) kann darunter verstanden werden. Von Hippel selbst hat auch Open Source Projekte damit untersucht.
Folgendes Szenario wäre vielleicht dank Web 2.0 und Mash-ups denkbar: Dank Google Spreadsheets können webbasiert Tabellen und Makros erstellt werden, diese könnten mit den internen Unternehmensportalen verknüpft und Reporting-Funktionen hinzugefügt werden, ohne dass spezielle Programmierfertigkeiten notwendig wären. Dies könnte für die Organisation von Besprechungen bis hin zur ausführlichen Erfassung einer Inventur herangezogen werden.
Ziel der Arbeit ist zu untersuchen, inwiefern das Konzept der "enterprise mash-ups" einen Beitrag zur "User innovation" im Rahmen unternehmensinterner Informationssysteme leisten kann.
Leitfragen
- Welche Anwendungsszenarien eigenen sich für Enterprise Mash-ups?
- Wie lassen sich enterprise mash-ups in den Kontext des End user software engineering einordnen?
- Welche Herausforderungen und Probleme existieren bei nutzergetriebenen IT Innovationen?
- Wie kann der Einsatz von User Innovations mit Hilfe von Mash-ups strategisch gesteuert werden, um den Erfolg für das Unternehmen sicher stellen zu können?
- Wie kann eine Qualitätssicherung erfolgen?
- Wie kann der Wert von bzw. die Erfolgschancen von bzw. der Bedarf an nutzergetriebenen User Innovations ermittelt werden? Helfen hier Recommendersysteme oder Bewertungssysteme?
- Welchen Aufwand kostet die Erstellung von Enterprise Mash-ups und wie können Nutzer von der Erstellung profitieren?
- Welche Beispiele für User Innovation existieren im unternehmensinternen Kontext?
- Welche Aspekte von User Innovation Toolkits lassen sich auf den Unternehmenseinsatz übertragen und welche nicht?
Literatur
- Stichworte: Enterprise Mash-ups, Business Mash-ups, Toolkits, User Innovation, APIs, Semantic Web, Semantic Mash-ups, End user software engineering, Innovation management
- Von Hippel, Eric and Ralph Katz (2002), Shifting Innovation to Users Via Toolkits, Management Science, Vol 48, No. 7 (July) pp 821-833.
- von Hippel: Democratizing Innovation (2005). http://web.mit.edu/evhippel/www/democ1.htm
- http://wiki.computerwoche.de/doku.php/web_2.0/enterprise-mashups
- IBM Mashup Starter Kit (http://www.alphaworks.ibm.com/tech/ibmmsk)
- Yahoo Pipes (http://pipes.yahoo.com/pipes)
- http://blogs.zdnet.com/Hinchcliffe/?p=106
- http://blogs.zdnet.com/Hinchcliffe/?p=78
- http://msdn2.microsoft.com/en-us/arcjournal/bb906060.aspx
- http://www.programmableweb.com/
- http://userinnovation.mit.edu/
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